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Die Welt, Ihr Tot und das Schwein

Wir sind die Welt - gemacht haben wir Sie nicht.
Es war der Knall, der Urknall, Feuer, Rauch,
Explosion aus dem Nichts, aus dem All.
Eine Entstehung, Geburt - Anfang.
Irgendwo dort draussen im Nichts.
Viel später kamen Wir, und mit Uns die Zeit.
Steinzeit, Eisenzeit, Bronzezeit, Elektronikzeit,
viel Zeit, keine Zeit, Endzeit.
Die Welt, das Wasser, das Meer. Rund um das
Land und die Berge aus Stein.
Der Wald, die Wiesen, Sümpfe - die endlose Weite,
Tiefen und die Höhen bis in den Himmel.
Das erste Tier, der Mensch, die Höhle wo er wohnt und wo sein Leben in einem Zuhause beginnt. Ein Tier entwickelt sich zum Schwein, und zum Freund, zum Helfer und zum Glücksbringer, zum Ernährer, zum Begleiter, zum Erwärmer.
Die Welt blüht auf, verändert, gestaltet, vergrössert, vermehrt und tötet.
Die Welt bricht auf, sie baut, produziert, erfindet.
Die Welt braucht Platz. Sie nimmt sich die Wiesen, die Wälder, die Flüsse, nimmt ihr eigenes Sein.
Sie baut sich Häuser, Fabriken, baut Strassen, Maschinen, baut und verbaut.
Nimmt sich das Leben der Tiere, der Pflanzen, nimmt die Natur mit sich fort.
Das Schwein hat Glück und kommt mit ins Haus,
hat seinen eigenen Stall.
Doch Sie kommt zurück – die Natur – mit aller Gewalt.
Bringt Stürme, Fluten, bringt Hitze und Kälte.
Sie holt zurück was Ihr gestohlen wurde. Die Welt aber ist blind,
hört nicht, fühlt nicht, begreift nicht. Macht weiter, verpestet, verdreckt, verleugnet.
Macht weiter bis zum Ende, bis zum Tod.
Das Schwein ist im Stall, frisst, grunzt und lebt.
Und wer Schwein hat, hat Glück – wird Ihn überleben,
den Tod unserer Welt.

TOTEN WELT
WELTEN TOT

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