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Panama bis Kolumbien 2012 (von Herbert Eder)

Panama-Militär-Para Militär-Guerillas-Schmuggler-FARC- wilder Ritt übers offene Meer nach Medellin und zu großen, großen Buckelwalen im Kolumbianischen Pazifik

Es dämmert - Jumbo in Sinkflug – letzte Sonnenstrahlen beleuchten die Skyline von Panamacity  Nacht -  endlich im Hotel - mitten im Dschungel - auf einem Hügel mitten in der Stadt – Pizzaservice – zu Fuß den Hügel hinab verboten vom Haus Chef – Lebensgefahr – auch wenn wir zu fünft sind – Anna, Mauricio unsere Freunde Petra und Harry und ich -  erster Tag in Panama – Spaziergang – Altstadt – Heiß, fürchterlich Heiß – alles Baustelle – schade – aber Panama rüstet auf – modernisiert – renoviert – Fahrt hinaus zum Jachthafen – dort liegt das Geld – viel Geld

Start in den Darien – der dunkle -  der undurchdringliche – der geheimnisvolle – endlich kommen wir – hoffentlich – ans Ende der Nördlichen Panamerikaner – im Darien ist mit der Straße Schluss – endgültig Schluss – dahinter Dschungel – die Grenze zu Kolumbien – Wasser – Regen – Militär – Paramilitär – Farg – Schmuggler – Kalaschnikow – Handgranaten – jeder schießt auf irgendwas – keiner weiß auf wen – wir stehen am Busbahnhof – Tickets haben wir – der Bus ist klein – wird beladen –zugedeckt mit Planen – Regenschutz – auf geht’s ins ungewisse – Asphaltstraße – 10 Stunden –tolle Fahrt über weites Land – endlich das Schild – Willkommen im Darien – Willkommen klingt gut – für wen das steht keine Ahnung- seit 6 bis 7 Stunden unterwegs – kein privates Auto – ein paar wenige Busse – Militärfahrzeuge – sonst nichts – ja, und wir – nun geht es richtig los – Militärkontrolle – gleich 10 bis 20 schwer bewaffnet – alle aussteigen – die Rucksäcke müssen runter – alles raus – alles wieder rein – Passkontrolle – OK –weiter – war halb so schlimm – für eine halbe Stunde – Militärkontrolle – wohin fragt einer – in den Darien sag ich – bis zum Ende der Straße und keinen Meter weiter sagt er – OK sag ich – wir fahren weiter – die weite wird zum Dschungel – die Straße wird holprig – Militärkontrolle die dritte – man kennt uns – es hat sich rumgesprochen – das Militär zählt uns ab – 1,2,3,4,5 wir dürfen weiter – wir sind komplett – 10 Stunden sind wir unterwegs – Einfahrt in Yaviza – Dschungelstadt – wilde Stadt – laute Stadt – kleine Stadt – Dorf -Räuber – Dorf - Schmugglerdorf  - Ende der Welt – wir steigen aus – die Luft steht – feucht heiß – wir fetz nass – der Schweiß rinnt – Gasthaus – bitte ein Bier -  zuerst Militär – registrieren in der Kaserne – so schnell wie möglich – Musik – laute Musik – Bier dürfen wir zuerst noch eins trinken – verdammt gut – Musik dröhnt aus Musikboxen fast so groß wie die Hütten die die Straße säumen – Hotelsuche – Glück – eines gibt’s – eigentlich Zimmer in einem Haus – Samba und Ramba Zamba aus allen Richtungen –auf dem Weg zur Kaserne – schmale Wege – schiefe Hütten – herumlungernde Männer und Frauen – kein Job – kein Ziel – keine Zukunft – die Kaserne direkt am Fluss – wir werden erwartet – Kontrollposten – wir werden reingeführt – abgeführt – nicht entführt – Kommando – Büro – Warten – Militär freundlich nett – Registrierung – Befehle – Yaviza Richtung Kolumbien verlassen verboten – wir dürfen gehen – sind wieder frei – aber unter Beobachtung – in einer Gasse eine Kneipe – eine Spelunke – finster – Billardtisch – kaltes Bier – Rum Cola – Ohrenbetäubende Musik – die Nacht wird lang mit diesem Krawall – heiß und stickig bei dieser Hitze und Luftfeuchtigkeit – 3 Uhr früh – die Musik vorm Haus endlich aus – 5 Minuten später Musik hinterm Haus startet mit voller Lautstärke

am Morgen karges Frühstück – Bus – Militärkontrolle – Abzählung – fahren die Straße ein Stück zurück – Kasernenbesuch von Anna und Petra – Vordringen in den Dschungel weiterhin verboten – Fahrt den Fluss hinab nach La Palma erlaubt das Militär – Buswechsel – Fahrt zum Fluss – Militärposten – Registrierung – Mittagessen – Motorboot den Fluss hinab – auf halber Strecke ankert Militärboot mitten im Fluss – Kontrolle – Registrierung – Zählung – weiter nach La Palma – Stelzenhäuser am Fluss – Anlegen – Militär – Hotel suchen – Bier trinken ist nicht – zuerst Kasernenbesuch – mit vollem Gepäck und bei unglaublicher Hitze über die einzige Straße des Dorfes ins Hauptquartier – total zerschossener Betonpunker – eine Bank mit einem Gefangenen daran angekettet – hinten Knast von wo wir angestarrt werden – Militär – ein Schreibtisch – keine Fenster – halbes Dach – Registrierung – Lichtblick – netter dicker Militär Chef – lässt uns fahren – weiter hinein in den Darien – zum Stamm der Embera – mit privater Militärbegleitung – zum ersten Dorf ausnahmsweise – aber dort ist Schluss – Gott sei Dank raus auf die Straße zu einer schnellen Erfrischung -  heftiger Wolkenbruch – Hotelsuche – Wochenende – ein Bautrupp ist nicht da – Zimmer frei – großer Balkon – Blick auf den Fluss – Pelikane – Fregattvögel – Militärposten – Uraltfernseher – Endspiel Spanien – Italien – Paradies !!! Im Moment ja – oder immer Paradies – La Palma ein Dorf – eine Straße – total 17 km – abgeschieden – allein – wir zum Boot – flottes Boot – vom Fluss aufs Meer – wieder rein in einen Fluss – wir gleiten dahin – Stopp – wir kommen ans Ufer – Embera Frauen warten – Tracht wunderschön – kommen mit uns ins Dorf – Militärbegleitung und Militär wartet – zählt uns ab – registriert uns – lässt uns ziehen – Mädels zeigen uns Kulturstätte – offener Pfahlbau – Matratzen – Moskitonetz – alles vom feinsten – Essen null – trinken null – weiter gehen null – unser Zuhause, Pfähle ,ein Holzboden, ein Dach, und aus – es wird stock dunkel – es ist Nacht – endlich Essen – Reis – Rest vom Essen keine Ahnung nicht gesehen –  viel zu finster – egal, war eh nicht gut – Ruhe – Mond geht auf – alle Embera schlafen – wir unters Moskitonetz und versuchen es auch – Schreie aus dem Dschungel – Geraschel im Palmendach – Gegratsche und Gekreische – Matratze dünn – Holzboden hart – Schlaf ausgesprochen schlecht - in der früh – sehr früh – Harry und ich auf – stehen in der Hütte auf unserer Plattform – kommt schon Militär – Kalaschnikow auf uns gezielt – wo ist der Rest – ich schrei runter – dürfen drei noch schlafen – OK schreit das Militär zurück und geht – Frühstück – Lös Kaffee und Keks – ein Tag im Dorf – am Fluss – im Dorf – gefangen – kein Rauskommen – warten auf unser Boot – schweres Dschungelgewitter – hoffentlich keine zu Raue See – da kann das Boot nicht kommen – warten – hoffen – Reis essen – warten- -endlich – später Nachmittag – Sonne kommt raus – Häuptling kommt zu uns – Boot ist angekommen – vorbei am Militär – zurück nach La Palma – zurück nach Panama City – mit all den Militärkontrollen verlassen wir den Darien zum Ersten – verlassen Spannung – Wildnis – Unvorhergesehenes – Panama City nur eine Nacht

Darien die Zweite beginnt um 5.00 Uhr früh – neuer Versuch das Meer entlang – mit Jeep durch Hügel Landschaft – wunderschön – fürchterlich nass – es regnet in Strömen – Militärkontrolle – registrieren – wir kommen ans Meer – ein paar Ruderboote wirft es im Meer hin und her – suchen Schutz in windschiefer Hütte – Restaurant, Bar, Geschäft – Kuna Indianer lungern unfreundlich herum – Sie beherrschen die Inselwelt die Küste entlang bis zur Kolumbianischen Grenze – dort müssen wir hin – ins Dorf Obaldia – einsam und allein im Nord-Östlichem Darien – der Regen hört nicht auf – wo ist unser Boot – wo sind die Passagiere –     17 Personen können mit – 9 bis 10 Stunden dauert die Fahrt auf dem Meer – zwei Fischer in Gummistiefeln kommen auf uns zu – los geht’s – schnell – wir müssen los – wir müssen bei Dämmerung das Dorf erreichen – aber wo ist das Boot – das Boot ist dort – und zeigen auf ein Motorboot – wir denken das Motorboot ohne Dach bringt uns sicher zu unserem Frachtkahn oder ein anderes größeres Schiff – aber daraus wird nichts – unser Boot bleibt dieses mit Außenborder – die anderen Passagiere sind Einheimische und Indianer – weit und breit keine Touristen – das Gepäck wird unter Planen verstaut – wir steigen runter ins Boot – es regnet – wir zwängen uns auf unsere Holzbänke – es regnet – ab geht’s Richtung Kolumbien – wie Pfeilspitzen haut es uns den Regen ins Gesicht – brausen vorbei an großen und kleinen Inseln – der regen hört auf – wir trocknen – viele Inseln sehr schmutzig – nach und nach steigen Passagiere aus – wir sind allein mit den zwei Fischern – erreichen Obaldia – es wird Nacht – Militär wartet schon – nimmt uns mit zur Kaserne – einzeln in einem Raum zum filzen – alles raus aus dem Rucksack – alles wieder rein – Passkontrolle – Registrierung – Zimmersuche – nett im Hinterhof unter Beobachtung 90 Jähriger Besitzerin – Restaurantsuche – einfach bei einer Straße und zwanzig Häusern – Besitzer sagt gibt nichts mehr – dann Erbarmen – es gibt Fisch mit Reis – besoffener Chef – sturzbesoffen verknallt er sich in Anna – lästig und aufdringlich – nächster Tag – letzte Panama Kontrolle – ein Boot bringt uns ins erste Dorf über die Grenze nach Kolumbien – auch mitten im Dschungel – auch nur eine Straße – aber viel besser als in Panama – drei super ruhige Tage – wieder Boot – wir verlassen den Dschungel – raus aus dem Nichts  und rein in die Zivilisation – vier ein halb Stunden Richtung Turbo – scheußliche, gefährliche Hafenstadt – es stinkt fürchterlich – wir haben Glück – ergattern einen Minibus für uns – sofort Richtung Medellin –  8 bis 9 Stunden entlang der Militär – Paramilitär – FARC Linie – Fahrer ein Kamikaze – aber sehr nett – erste Stunden weites Land – Rinderzucht – Militär Patrouillen – Männer mit Kreuzgurt – Militär mit Panzerfäusten – im Gebüsch Fahrzeuge mit Raketenwerfern – die Anden kommen entgegen – Verkehrsschilder – sensible Gegend – Steinbrocken auf der Straße – bleiben liegen – Schild reicht – Erdrutsche bleiben – Straße führt oben drüber – ganze Dörfer, Häuser, Autos liegen in Schluchten – wie gesagt – sensible Gegend – Medellin hat sich verbessert  - ein bisschen Anspannung bleibt – Flieger in den Choco  - an die Pazifikküste – Buckelwale und Delfine warten

wohnen in toller Hütte – feines Essen – brutale Chilis – Besitzer mit Boot – fahren mit ihm hinaus – schon nach 10 Minuten der erste Wal – die Jagd beginnt – mit der Kamera – der Schlachtruf lautet do, do, do, do – ( hier, hier, hier, hier )hinten – vorne – unten – Sie steigen auf – springen – tauchen unter uns durch – sensationell – es sind viele – sehr viele – unvergesslich- dann noch ein Rudel Delfine – vielleicht 100 – unglaublich – auch der Strand – bis zum Horizont für uns allein – zurück nach Medellin – Abschied von unseren Freunden – auf nach Venezuela – Busbahnhof Medellin – es begrüßt uns unter 500 Bussen unser Kamikaze Busfahrer von Turbo -   über die Anden in den Osten nach Bucaramanga – kurze Nacht in kleinem Hotel – Weiterfahrt nach Cucuta der wilden und gefährlichen Grenzstadt zwischen Kolumbien und Venezuela – sensationelle Fahrt über 3000 m Höhe – kurvig – steil – hoch hinauf – Hochplateau mit Zwiebelfeldern, blühenden Kartoffeläckern, Lamas und Hochgebirgsseen - tief hinunter – Erdrutsche -  eng und enger – Geröll Lawinen -  alles gut- die Grenze erreichen wir am späten Abend – tatsächlich sehr gefährlich, sehr laut und sehr wild – umsteigen in offizielles (hoffentlich) Privattaxi – Geldtausch in enger düsterer und stickiger Kammer – Ausreisestempel – über eine Brücke nach Venezuela – Einreiseformalitäten – Kokaspaniel als Rauschgift Hund - bei Nacht sind wir drüben – wilde Fahrt über wilde Straße mit schlechten Scheinwerfern – 21.30 San Cristobal – Privattaxi bringt uns zum Hotel – wir sind kaputt – aber Hotel beschissen – unten Bar voll mit Besoffenen – gegenüber Fußballplatz taghell beleuchtet – wir wollen weiter – der Fahrer wird mürrisch – endlich gibt er Gas – neues Hotel – neues Glück – Hotel Feliz – wir taufen es Hotel Schlachthof – vergittert, abgesperrt, ausgefliest, abgewirtschaftet, kalt, schmutzig – Schluss wir bleiben – Hunger – 22.00 – einziges Restaurant im Umkreis von einer halben Stunde ein Chinese – aber er will Schluss machen – dann doch noch zwei überhäufte Teller auf den Tisch – 22.15 Uhr Bier nur noch zum Mitnehmen – Kellner bringt es im Plastikbecher – wir saufen es aus zahlen und gehen – durch geflieste Wiederhallende Gänge in unser gefliestes Wiederhallende Zimmer – nächster Tag Weiterfahrt nach Merida – 5 Stunden – aber am Ende sind es 10 Stunden – Baustellen – Erdrutsche – viel Regen und Unfälle – spät abends sind wir am Ziel - Anakonda wir kommen.

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